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NERVENKITZEL AM DRAHTSEIL

Schon zu Zeiten der Römer waren Brücken ein wichtiges Hilfsmittel für Handel und Wirtschaft. Sie ebneten den Weg für die Wirschaftsmacht vom damaligen römischen Reich. Doch nicht nur Händler und Lieferwagen sollten damit Flüsse und Schluchten überwinden, sondern auch Soldaten. Nur so konnte Rom sein Reich Jahrhunderte lang kontrollieren.

Heutzutage werden Brücken nicht nur Aufgrund der Notwendigkeit errichtet, sondern auch für Spaß und Vergnügen.

In den Alpen gibt es viele Hängebrücken, die allein dafür konstruiert wurden. Vor allem Touristen werden davon angezogen, insbesondere zahlungskräftige Asiaten sind bereit, viel Geld für solch eine Erfahrung liegen zu lassen. Die Betreiber einer Brücke nimmt bis zu 8€ pro Person von den Touristen, was extrem hoch ist.

Diese Brücken sehen aus, wie ein Fremdkörper in der Landschaft und manch einer hat deswegen schon die Lust verloren in die Berge zu fahren. Vor vielen Jahren war an der selben Stelle noch keine Brücken und hässliche Gerüste. Damals konnte man noch einen unverbauten Blick auf die Berge werden. Das wird von vielen vermisst und es wird in den nächsten Jahren noch schlimmer. Immer mehr Projekte wollen die Alpen umdekorieren und maximalen Profit aus den Touristenattraktionen ziehen. Die unberührte Natur in den Alpen ist schon längs Geschichte. Der Tourismus wird in den folgenden Jahren immer weiter ansteigen und immer mehr Touristen wollen in die Alpen die wahre Natur erleben, die es eben nicht mehr gibt.

Dementsprechend werden immer Attraktionen für Touristen gebaut und versucht so viel Geld zu verdienen wie es geht. Ein Ende ist nicht im Sicht.

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Outdoor-Sandale: Zehentrenner mit Vibramsohle im Test

Ein Zehentrenner für Kletterer und Outdoorsportler? Das hat das Start-Up Doghammer entwickelt. In Sardinien konnte ich das Premium-Modell das Premium Modell testen, das auch für den Alltag sinnvoll genutzt werden kann.

Wozu brauche ich denn überhaupt einen Zehentrenner?

Jeder kennt auf Berg- und Klettertouren das Gefühl, wenn man nach einen langen Tag endlich die Kletterschuhe wieder ausziehen kann – ein befreiendes Gefühl.

Doch was ist, wenn man dieses Freiheitsgefühl schon beim Klettern spüren könnte? Genau dafür hat das Start-Up Doghammer einen Outdoor-Zehentrenner entwickelt. So bleiben die Füße nicht den lieben langen Tag geschlossen und in engen Schuhen eingesperrt. Der Outdoor-Zehentrenner bietet sicheren Halt auf jeden Untergrund und passt in jeden Schuh.

Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, wie ein Zehentrenner meine Kletter-Abenteuer komfortabler machen konnte. Doch nach der ersten Tour, war ich vom Premium Zehentrenner begeistert. Im Zehentrenner vernäht ist eine Dämpfung und eine Yoga-Jutematte, die viel zum Komfort beitragen. Besonders die Fersendämpfung empfand ich als besonders angenehm und die Hauptdämpfung verhinderte, dass sich Spitze Steine mein Füße störten. Auch Wasser macht dem nichts aus – mit Ausnahmen von Salzwasser.

Bei der Materialwahl hat Doghammer auf nachhaltige Materialien gesetzt. Kork, Filz oder Wolle wachsen nach und Schaden der Umwelt keinesfalls. Der Outdoor Zehentrenner wird von Outdoor-Sportler dazu genutzt, um den Füßen einen gewissen Komfort  zu bieten, der mit Schuhen alleine nicht erreicht werden kann. Ich selbst konnte mich davon überzeugen und werde zukünftig meine Outdoor-Zehentrenner immer mit im Gepäck haben. Ich hatte nie das Gefühl, dass meine Füße nicht stabil stehen oder herauszurutschen drohen. Besonders bei heißen Temperaturen ist der Zehentrenner besonders effektiv und sorgt für ein super angenehmes Gefühl an den Füßen.

Test-Fazit

Wer wirklich oft draußen unterwegs ist, sollte sich diesen Outdoor-Zehentrenner mal etwas genauer anschauen. Er ist ideal dafür geeignet, um kleine Strecken und Felszustiege zu überwinden. Besonders bei heißen Temperaturen ist er besonders sinvoll.  Der Komfort und die Qualität haben mich völlig überzeugt und der Zehentrenner bietet jederzeit ein sicheres und bequemes Gefühl.  Daher gibt es dafür von mir eine klare Empfehlung.

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WEDER VOR NOCH ZURÜCK

Ob Bergwandern, Bergsteigen oder Klettern – jeder will neben den positiven Effekten für Körper und Geist auch Spaß haben. Dabei hat jeden seine ganz persönlichen Vorlieben, was einen Spaß macht und was nicht. Manchen bereitet das Austesten von den eigenen Grenzen eine Menge Freude, während Andere den schönen Ausblick auf die Natur fasziniert.

Es geht beim Bergsport vor allem um Spaß

Doch manch Einen fällt es sehr schwer beim Bergsport oder in der Freizeit Spaß zu empfinden. Selbst erzeugter Leistungsdruck zusammen mit zu hohen Erwartungen bremsen die Freude am Wandern ungemein. Dabei neigen viele zur Selbstüberschätzung und bringen sich selbst und damit auch Andere unnötigerweise in Gefahr.

Es geht beim Wandern nämlich nicht darum, etwas außergewöhnliches oder großartiges zu leisten, sondern viel mehr um den Genuss und die Freude, die man dabei empfindet.

Dieser Trend sei, losgelöst vom Schweregrad der Unfälle, in fast allen Bergsportdisziplinen zu sehen. Dies bestätigte die DAV in seiner aktuellen Berg-Unfallstatistik. „Viele Unfälle und Notfälle sind auf die Überforderung der betroffenen Bergsportler zurückzuführen und deshalb vermeidbar.“

Besonders beim Klettern, was sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen kann, ist die Zahl der Unfälle rasant angestiegen. Das steht im unmittelbaren Zusammenhang mit den Trend, dass immer mehr Bergsportler, dazu bereit sind, ein höheres Risiko einzugehen. Dabei geht es eigentlich gar nicht darum.

Schwierige Klettersteige erfreuen sich großer Beliebtheit

Lange und schwere Klettersteige verzeichnen in den letzten Jahren einen großen Anstieg an Beliebtheit. Dementsprechend sind auch häufiger Unfälle gemeldet worden. Der DAV sei aber besorgt, da der Anstieg überproportional ist: Seit dem Jahre 2000 haben sich die Unfallmeldungen pro DAV-Mitglied verdreifacht.

Insbesondere die Anzahl der Rettungen von Unverletzten Sportlern habe besonders stark zugenommen und machen inzwischen über 46% der Meldungen aus. In den letzten 10 Jahren habe sich die Zahl sogar verzehnfacht, was ein recht extremer Anstieg ist.

Eine ehrliche Selbsteinschätzung verhindert Unfälle

Oft rutschen die Betroffenen irgendwo ab und hängen dann voller Angst in den Seilen. Vor allem beim Klettersteigen passiert das übermäßig häufig. Viele erstarren vor Angst und bleiben Handlungsunfähig, bis sie jemand rettet. Das haben die Betroffenen oft nicht erwartet. Das Problem dabei ist, dass sich so mancher, ohne viel Vorerfahrungen, ins Abenteuer wagt und dann kläglich versagt. Der DAV schreibt dazu: „Gerade bei Klettersteigen scheint die Anzahl derer, die den Gesamtanforderungen der Tour nicht gewachsen sind, stark zu wachsen. Die beste Prävention von Unfällen ist deshalb eine ehrliche Selbsteinschätzung.“

Egoismus und Selbstüberschätzung sollten hinten angestellt werden

Zuallererst muss man dazu verstehen, warum viele dazu neigen, ihre eigenen Leistungsfähigkeit so zu überschätzen, dass sie von Anderen gerettet werden müssen. Sie setzen ihre Gesundheit und schlimmstenfalls ihr Leben aufs Spiel. Doch wie kommt es dazu?

Möglicherweise werden viele von falschen Ehrgeiz getrieben. Man müsse es sich beweisen oder man müsse es seinen Freunden und Kollegen beweisen, wozu man alles imstande ist, um sich die Anerkennung und den Status zu sichern.

Eine weiterer Grund für die häufigen Selbstüberschätzungen könnte der Einfluss von Social Media sein. Auf Instagram, Facebook und Co. sieht man Sportler, die  eine gefährliche und lange Gebirgstour spektakulär und mit einer Leichtfüßigkeit bewältigen, dass viele denken es sei super einfach. Dabei vergessen sie aber, dass da Profis am Werk sind, die viele Jahre oder Jahrzehnte geübt haben, um es so hinzubekommen, wie in den Videos.

Egoismus und Selbstüberschätzung sollten allen voran hinten angestellt werden. Jeder sollte in der Lage seine Leistungsgrenzen richtig einzuschätzen, ohne sich von seinem Umfeld beeinflussen zu lassen. Vielen ist nicht bewusst, was für fatale Folgen ein Unfall haben könnte und unterschätzen die Risiken drastisch.

Das Problem liegt aber nicht nur bei den Leuten, die sich selbst überschätzen, sondern auch an den Leuten, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Viele haben erkannt, dass es einen Trend für gefährliche Tours gibt und manche verkaufen diese, ohne ausdrücklich auf die Gefahren und Risiken hinzuweisen. Zwar unterschreibt man unter einen schön geschriebenen Anwaltsdeutsch, dass man sich der Gefahren und Risiken bewusst ist, jedoch ist das vielen gar nicht wirklich bewusst.

Ob man das den Anbietern verübeln kann, muss jeder für sich selber entscheiden. Immerhin verdienen sie so ihren Lebensunterhalt und nutzen die Naivität mancher Menschen aus, um Geld zu verdienen. Es ist immer noch die freie Entscheidung jedes Einzelnen, ob er bei den Touren mitmachen will oder nicht.

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Sag Ja zum Alpenplan!

Über Hundert Outdoor-Blogger protestieren gegen die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung und der CSU, die den Alpenplan aufweichen will. Und es werden immer mehr. Reihe auch Du dich ein und leiste Widerstand!

Der Bayerische Landtag hat die Änderung des Alpenplans beschlossen. Der seit fast einem halben Jahrhunderte Aplenraum könnte demnach, künftig wirtschaftlichen Interesse geopfert werden!

Der Auslöser für den Beschluss der bayerischen Landesregierung war eine Kischaukel, die um etwa 1800 Meter hohen Riedberger Horn in den Allgäuer Alpen geplant war.

Nun soll für das einzelne Vorhaben der Alpenplan, der für das gesamte Alpengebiet gilt, an entscheidenden Stellen geschwächt werden.

Die Staatsregierung von Bayern schafft damit einen gefährlichen Erstfall, der Tür und Tor für weitere Vorhaben öffnet, die letztlich der Natur großen Schaden zufügen. Für den schutzwürdigen Alpenraum stellt das eine große Gefahr da.

Die Outdoor-Bloggerszene läuft bereits gegen die Entscheidung sturm. Extrembergsteiger wie  Alexander Huber verurteilen die Entscheidung ebenfalls wie viele bekannte Blogs.

Mit dabei sind unteranderem ulligunde sowie Torben vom Wandervideoblog, Wanderzauber.de und viele weitere. Selbst, wenn du nur ein leidenschaftlicher Wanderliebhaber bist, kannst du an der Aktion teilnehmen. Du musst jetzt nicht gleich im Zweimannzelt vor der Landeskanzlei campen, aber auch über Social Media, kann man heutzutage etwas erreichen!

Du bist auch Outdoor-Blogger und liebst die Natur? Du willst nicht, dass kurzfristige monetäre Interessen über die Belange des Naturschutzes gestellt werden? Dann schließe dich uns an! Schreibe einen kurzen Beitrag auf deinem Blog und protestiere darin gegen diese unsinnige Entscheidung. Vor allem: Binde das Video in deinen Beitrag ein und teile es in deinen Social-Media-Kanälen. Je mehr Sichtbarkeit wir haben, desto eher werden wir von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Jeder Beitrag und jeder Post zählt!

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48 KILOMETER AM STÜCK

Beim Wandermarathon nahmen mehrere Outdoor- und Wander-Blogger teil. Obwohl es immer wieder zu kräftigen Schauern kam, die sich mit sonnigen Abschnitten abwechselten, war die Stimmung gut.

In dem dichten Wald mit den saftigen Wiesen war der Wandermarathon ein echtes Erlebnis. In jedem Fall war das Event auch eine sportliche Herausforderung für alle Beteiligten.

Bevor die Tour begann gab es ein gemeinsames Kennenlernen in Bad Marienberg, wo sich die Teilnehmer im gemeinsamen Unterkunftsort bei Kost & Logie unterhalten konnte.

Am Abend vor der Tour sitzen wir noch in , unserem Unterkunftsort, in der „Steig-Alm“ zusammen, lernen uns kennen und trinken das eine oder andere Bier.

Der Auftakt erfolgte 7:30 Uhr in der Holzbachschlucht von dort aus ging es rund 12,5 Stunden (Verpflegungspausen mitgerechnet) bis zum Ort Enspel, den wir dann um etwa 20 Uhr erreichten.

Bei unserem kleinen „Wandermarathon“ gab es sage und schreibe 9 (ja „neun“!) Verpflegungsstationen auf der Wanderstrecke. Eine solche tolle Organisation bei einer derartigen Tour habe ich noch nie erlebt. Vielen Dank dafür!

Da hätte der Proviant zusammen mit meinem Einmannzelt auch zuhause bleiben können.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Ende zeigte meine GPS Armbanduhr eine Gesamtstrecke von 48 Kilometern bei 950 Höhenmetern an!

Tolle Aktion!